Vom 15. - 17.05.2023 fanden die Projekttage der EBS statt. Die Schülerinnen und Schüler konnten sich in folgende Angebote einwählen: - Olympische Spiele - Fahrrad fahren - Homberg und Umgebung erkunden - Wandern mit und ohne Lamas - Schulhof bemalen - Filmprojekt Bergpark Kassel
Olympische Spiele Am Montag haben wir einen Hürdenlauf (Parcours) gemacht. Anschließend mussten wir Springreiten, Stabhochsprung und Fechten. Am Ende stand noch Schießen auf dem Programm. Den Dienstag haben wir mit einem (Mini)golf Turnier begonnen. Die Bahnen haben wir uns zum Teil selbst ausgedacht. Der restliche Tag stand im Zeichen der Winterolympiade. Zu Beginn stand Biathlon auf der Wettkampfliste.Es folgten Bob fahren und Curling. Bei Skispringen konnte dann jeder seine „Flugfähigkeit“ unter Beweis stellen. Am Mittwoch haben wir zunächst Blindfußball gespielt. Es folgten kleinere Spiele. Am Ende gab es bei der Siegerehrung Medaillen und Urkunden für die Sieger. Erfreulicherweise konnten alle Athletinnen und Athleten eine Urkunde in einer Disziplin gewinnen. Von Diyan Fahrrad fahren Im Zuge der Projekttage hatte es sich die Gruppe „Fahrradfahren“ vorgenommen, das Umland von Homberg mit einem Drahtesel unsicher zu machen. Dabei hatten wir stets im Hinterkopf den Versuch zu wagen, die weite Strecke bis zum Edersee auf uns zu nehmen. Am Montag sind wir entspannt „angeradelt“ und haben uns auf den Weg nach Wabern gemacht. Unsere Reise führte uns über die Rad- und Feldwege von Caßdorf, Unshausen und Hebel. Trotz ungünstiger Wetterprognosen sind alle Radler trocken geblieben und konnten sogar einige Sonnenstrahlen genießen. Am Ziel angekommen, erfolgte eine Stärkung mit der Hilfe des Edekas, um Kraft für den Heimweg zu tanken. Der zweite Projekttag führte die Reisegruppe mit ihren Drahtesel nach Fritzlar. Auch an diesem Tag wurden wir von dem angekündigten Regen verschont, mussten aber mit einigem Gegenwind kämpfen. So kam am Ziel die Erkenntnis, dass wir für Reise bis zum Edersee noch trainieren müssen. Das Highlight des Tages war für alle der Besuch des „goldenen Ms“, um sich für den Rückweg nach Homberg zu stärken. Dieser führte entlang der Eder und wurde dank des Rückenwindes von allen ohne Aufstand genossen. Am Mittwoch haben wir uns ohne die Fahrräder auf eine Schatzsuche in Homberg begeben. Hierbei mussten die Schülerinnen und Schüler eine Karte zusammensetzen und Aufgaben in verschiedenen Läden erledigen. Als Belohnung erfolgte ein gemeinsames Grillen auf dem Schlossberg mit der Erkenntnis, dass wir uns alle auf das Wochenende freuen.
Fahrrad fahren Am Montag sind wir nach Wabern gefahren. Dienstag sind wir nach Fritzlar ins Mc Donalds gefahren. Am Mittwoch waren wir auf dem Schlossberg grillen. Das hat viel Spaß gemacht. Von Noah
Homberg und Umgebung erkunden Am ersten Tag haben wir den 57 Meter hohen Turm der Stadtkirche St. Marien mit 217 Treppenstufen erklommen und den gigantischen Blick über Homberg (Efze) genossen. Dabei haben wir spannende Geschichten vom Türmer erzählt bekommen, die sich im Mittelalter ab- spielten. Wir erfuhren beispielsweise, welch bedeutende Funktion der Türmer in der damaligen Zeit hatte und dass es seine Aufgabe war, die Fachwerkstadt zu bewachen und Signale zu geben, wenn sie bedroht wurde. Außerdem haben wir eine Glocke geläutet. Zum Abschluss durften wir uns noch in das Gästebuch der Türmerwohnung eintragen. Am zweiten Tag haben wir künstlerisch Bilder auf Leinwände mit einer Silhouette der Stadtkirche oder des Burgbergs gemalt. Anschließend ging es zur Erkundungstour in den Wildpark Knüll. Bei der Wanderung dorthin kamen wir an einem Fliegerdenkmal vorbei, hatten einen Weitblick über das wunderschöne Rinnetal und führten vor Ort eine Wildpark-Rallye durch. Abgerundet wurde dieser Tag mit einer spannenden Schatzsuche und dem Rückweg nach Hause. Am dritten Tag ging es gemeinsam mit Lamas und Alpakas aus Berndshausen Richtung Holzhausen. Hier machten wir eine große Pause bei einem Fischteich und haben auf dem Weg einige „lost places“ entdeckt – das war cool. Zum Schluss haben wir viele Äpfel mit der Apfelschälmaschine geschält und gegessen – lecker!
Wandern mit und ohne Lamas Zu den Projekttagen brachte Gerhard sieben seiner Lamas und Alpakas mit. Diese hießen: Geronimo, Pablo, Pedro, Masu, Benji, Rokko und Aragon. Den ersten Tag sind Lenny, Maik, Neele, Amy, Jette, Tyler, Julien, Luca, Frau Göbert und Frau Schultheiß zusammen mit Gerhard und seinen Tieren nach Mardorf gelaufen. Den zweiten Tag sind wir ohne die Lamas und Alpakas gewandert. Dieses Mal ging es nach Homberg auf den Sauerbruch. Auch Frau Freudenstein hat sich dann unserer Gruppe angeschlossen. Auf dem Weg dorthin, waren wir der „Natur auf der Spur“. So haben wir eine Blindschleiche und eine Weinbergschnecke gesehen. Als wir endlich oben angekommen waren, haben wir in einer Schutzhütte – wir nannten sie Hexenhütte – ein Picknick gemacht. Nach einer kurzen Stärkung konnten wir uns beim Wikingerschach spielen auspowern. Das war cool! Den letzten Tag sind wir dann wieder mit den Lamas und Alpakas gewandert. Es ging nach Holzhausen in die Nähe der Apfelbäume. Dort haben wir an einem kleinen Teich eine Pause gemacht und gefrühstückt. Die Lamas und Alpakas haben sich auf der Wiese ausgeruht und Gras gefressen. Zum Schluss ging es zurück zur Schule. Hier haben wir abschließend die letzten Tage reflektiert. Es waren drei tolle Projekttage. Die folgenden Bilder geben einen Überblick.
Schulhof bemalen Zunächst musste der Schulhof natürlich fachmännischen von grobem Schmutz und feinem Staub befreit werden. Dabei kamen Besen und Laubbläser zum Einsatz. Dann ging es an das Vorzeichnen mit Straßenkreide. Gerade Linien wurden mit langen Holzleisten gezogen. Für andere Elemente wurden Schablonen vorbereitet. Dann kam die Straßenmarkierungsfarbe zum Einsatz. Diese musste zügig verarbeitet werden, da sie schnell trocknet. Da die Farbe keine Fehler verzeiht war höchste Konzentration und Genauigkeit gefragt. Vor dem Pavillon entstand so ein gelungener Hüpfparcours, der viele Bewegungselemente anspricht. Neben Koordination, Rechts- und Linksbewegungen, Gleichgewicht und Schnelligkeit, aber auch Genauigkeit, Springen und Rennen, Rückwärtsbewegungen und Drehungen. Hier sind Konzentration und Geschicklichkeit gefordert. Die bunten Farben helfen bei der Koordination und erfreuen das Auge. Am zweiten Projekttag wurden Monster für ein Wurfspiel entworfen. Die SchülerInnen konnten entweder frei zeichnen oder mit Hilfe eines Würfelspiels Monster zusammensetzen. Auch diese wurden mit Kreide vorgezeichnet und dann mit viel Freude und Farbe nachgemalt. Im WPU Kurs Nähen werden demnächst noch Wurfsäckchen hergestellt. Dann kann das Monsterwurfspiel zum Einsatz kommen. Alle Monster müssen von der grün-roten Linie mit dem Beuteln gefüttert werden. Wer den Mund trifft gewinnt. Hier kann das Werfen und Zielen geübt werden. Neben motorischen Fähigkeiten müssen die SchülerInnen auch sozial interagieren. Regeln müssen eingehalten werden, es muss fair gezählt werden und Gewinnen und Verlieren müssen ausgehalten werden.
Zu guter Letzt wurde noch eine neue Fahrbahn aufgezeichnet. Alte Linien wurden integriert oder erhielten ein CoverUp. Nun können die SchülerInnen wieder mit den Fahrzeugen aus dem Spielehäuschen Verkehrsszenarien nachfahren. Hier muss man sich gut orientieren können. Regeln und Verkehrsrichtungen müssen beachtet werden und natürlich zählt auch bei diesem Spielangebot wieder das soziale Miteinander. Am Montag haben wir angefangen mit Kreide und Schablonen Muster nachzuzeichnen. Danach haben wir die echte Farbe drauf gemacht und haben gewartet, bis sie trocken war. Am nächsten Tag haben wir beim Spielehäuschen Monster gemalt. Am Mittwoch haben wir die Straße gemalt und das hat viel Spaß gemacht. Von Jan und Kyra
Filmprojekt Bergpark Kassel Nach einer kurzen Abstimmung über das Drehbuch verteilten wir zunächst die Rollen und suchten passende Kostüme aus. Dann ging es auch schon los in den Kasseler Bergpark, der die ideale Kulisse für unseren kurzen Märchenfilm bot. Vor Ort suchten wir die passenden Drehorte und scheuten es nicht, uns mitten durch den tiefen Wald und die hohen Wiesen zu schlagen, um die einzelnen Szenen aufzunehmen. Manchmal war es peinlich, da wir mit unseren Kostümen und der Kameraausrüstung viel Aufsehen erregten. Aber wir haben auch viel gelacht und Szenen mehrfach diszipliniert wiederholt, weil wir den Text vergessen hatten, mitten im Dreh jemand stolperte, plötzlich ein Auto durchs Bild fuhr oder der Heiratsantrag an die Prinzessin nicht über die Lippen ging. Zur Belohnung konnten wir uns im Schloss Café aufwärmen und konnten bei einer coolen Führung durch die Löwenburg Ritterrüstungen ausprobieren und vom Turm aus die Aussicht genießen.
Frau Pretsch hat uns die Ausrüstung eines Polizisten gezeigt. Wir durften alle einmal Handschellen anziehen. Wir durften den Teleskopschlagstock halten. Frau Pretsch hat uns die Schutzweste herumgereicht. Sie ist super schwer. Zur Ausrüstung gehören auch ein Pfefferspray, eine Taschenlampe und eine Dienstwaffe. Wir durften in die Zellen. Wir haben erfahren, dass Gefangene nur unter Aufsicht die Toilette benutzen dürfen. Danach sind wir von Frau Pretsch mit einem Metalldetektor durchsucht worden. Jeder durfte einen Alkoholtest machen. Wir konnten uns kurz die Zentrale mit Überwachungskameras und den Notruftelefonen anschauen.
Draußen durften wir den Fuhrpark mit den Polizeiautos angucken. Dort haben wir einen Hundeführer mit seinem Polizeihund Gin kennengelernt. Gin musste Munition und eine Waffe suchen.
Zum Schluss durften wir in ein Polizeiauto einsteigen. Frau Pretsch hat die Sirene und das Blaulicht angemacht. Die Sirene war ganz schön laut. Es hat uns total gut gefallen. Vielen Dank an Frau Pretsch und die Polizeistation!
Fast pünktlich zum Welttag des Buches hatte die BO1 am 25.04.2023 Besuch von Frau Schellenberg. Frau Schellenberg ist Besitzerin des Buchladens Am Hexenturm in Treysa. Sie ist in die Elsa-Brändström-Schule gekommen, um den Schülerinnen und Schülern der BO1 die bestellten Bücher, die es kostenfrei zum Welttag des Buches gibt, persönlich zu überreichen. Frau Schellenberg erzählte von der Kunst des Buchdrucks und wie lange es dauert, bis ein Buch geschrieben ist und in den Verkauf gelangt. Das meistverkaufte Buch ist nach wie vor die Bibel. Allerdings dicht gefolgt von den Erfolgsbüchern von Joanne Rowling mit ihren Harry Potter Büchern. Frau Schellenberg las der Klasse aus dem mitgebrachten Buch vor und beantwortete alle Fragen der Schülerinnen und Schüler rund um das Buch und allgemein zum Buchhandel. Nach gut einer Schulstunde verteilte die Besucherin die mitgebrachten Bücher und verabschiedete sich mit einem freundlichen Lächeln und wünschte allen noch eine gute Zeit in der Elsa-Brändström-Schule. Gleich in der Pause haben dann ein paar Schülerinnen zur Freude von Frau Göbert, der Klassenlehrerin, in den neuen Büchern gelesen.
Heute, den 25.04.2023 ging es für unsere Klasse – die M1 – zu Anorak21. Dort haben wir verschiedene Teamübungen gemacht, welche für unseren Respekt- und Toleranzpass und für die Stärkung der Klassengemeinschaft wichtig sind. Zuerst sind wir morgens mit dem Bus bis Abzweig Berge gefahren. Anschließend mussten wir noch ca. 25 Minuten laufen, bis wir bei Anorak21 angekommen sind. Das war ganz schön anstrengend. Zuerst haben wir das Gelände erkundet und haben uns den Betreuern vorgestellt. Danach mussten wir auf „die Insel“ kommen. Dabei sollten wir uns mit und auf Kisten fortbewegen und durften den Boden nicht berühren. Wir hatten danach eine kurze Pause zum freien Spielen. Anschließend haben wir auf einem „Konzert“ gespielt. Hierbei standen wir alle zunächst auf sieben Kisten. Es wurden dann immer weniger. Zum Schluss standen wir nur noch auf drei Kisten. Das war ganz schön schwer. Anschließend sind wir auf einem Drahtseil balanciert. Zum Schluss ging es hoch hinaus. In 4,5 Meter Höhe sind wir einzeln auf einem Seil zwischen zwei Bäumen balanciert. Danach haben wir noch auf dem offenen Feuer, Nudeln gekocht und zusammen gegessen. Der Tag wurde dann noch kurz reflektiert. Wir hatten eine Menge Spaß. Die folgenden Bilder geben einen Überblick über unseren Tag.
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